Sonntag, 14 Juli 2013 20:41

Zwei Dachstuhlbrände halten Barsbütteler Wehren in Atem

Dachstuhlbrand in Barsbüttel Dachstuhlbrand in Barsbüttel L. Ebner / Presseservice Ebner
Ein Feuer hat in der Nacht von Freitag auf Samstag den Dachstuhl und das Obergeschoß eines Wohnhauses in der Straße Birkenweg nahezu vollständig zerstört. Nachbarn hatten kurz nach Mitternacht den Feuerschein in dem Wohnhaus entdeckt und alarmierten die Feuerwehr. Keine 24 Stunden später, am Sonntagnachmittag, erfolgte der nächste Großalarm für die Gemeindefeuerwehr Barsbüttel. Dieser erwies sich aber als Schwelbrand, der von den Anwohnern so rechtzeitig entdeckt wurde, dass Schlimmeres verhindert werden konnte.

Mit dem Stichwort „Feuer groß, Zimmerbrand“ wurden die 4 Barsbütteler Ortswehren sowie die Feuerwehr Glinde am Samstag, den 13.7.13 um 00:43 Uhr in den Birkenweg im Hauptort von Barsbüttel alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl des Wohnhauses bereits großflächig in Flammen. Zunächst war nicht klar, ob sich noch Menschen in dem Gebäude befanden. „Mit rund 80 Einsatzkräften und 18 verfügbaren Atemschutztrupps konnten wir das Feuer rasch bekämpfen“, so Norman Schumann, Gemeindewehrführer der Barsbütteler Wehren. Nach 45 Minuten hieß es bereits „Feuer aus“. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in den frühen Samstagmorgen hin. Die Bewohner befanden sich im Urlaub. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Auskunft geben. Die Polizei ermittelt.

Am Sonntag erneut Großalarm für die 4 Ortswehren. Ein Dachstuhlbrand in Stellau. Hier alarmierten die Bewohner eines Wohnhauses am Nachmittag des 14.7.13 selbst die Feuerwehr, nachdem sie Brandgeruch und eine leichte Rauchentwicklung im Bereich des Dachgeschosses wahrgenommen hatten.
Die Feststellung der Lage durch die Feuerwehr erwies sich als schwierig, da ein offenes Feuer und Rauch nicht mehr zu sehen waren. Lediglich ein deutlicher Brandgeruch wurde wahrgenommen. Nach aufwendiger Erkundung, teils mit schwerem Gerät, konnte das Brandnest entdeckt werden. Ein Wespennest in der Dachhaut hatte sich aus ungeklärter Ursache entzündet und einen Schwelbrand ausgelöst. Mit einer Löschlanze wurde die Dachhaut gekühlt und abgelöscht. Durch dieses Löschmittel blieb ein Wasserschaden aus. Angaben zur Höhe des Sach- und Brandschadens können nicht gemacht werden.

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